DSL 2016 in Techuana

Tag 3 - Tag am See

Der erste “freie” Tag, an dem man sich aus einer Vielzahl von offenen Angeboten eine Aktivität aussuchen konnte oder auch etwas eigenes auf die Beine stellen konnte. Mein Jungpfadfindertrupp zum Beispiel organisierte nach dem Frühstück eine große Runde British Bulldog mit großzügig gerechnet 200 Teilnehmern ;)

Bei British Bulldog gibt es zwei Teams: Ein Fängerteam und ein Team, das versucht, an den Fängern vorbei zu kommen. Diese stehen sich gegenüber, ein Team ruft “British”, das andere daraufhin “Bulldog” und los geht’s. Die Fänger müssen versuchen, Leute zu fangen und diese hochzuheben, um dann “British Bulldog 1,2,3” zu rufen. Ist das geschafft, gehört der Gefangene zum Team der Fänger. Das geht so lange, bis einer im zu fangenden Team übrigbleibt, dieser hat dann gewonnen.

Parallel gab es z.B. noch eine große Runde Stratego, das auch mit zwei oder mehr Gruppen gespielt wird. Jeder zieht eine Karte, auf der ein Charakter steht, der von manchen aus dem anderen Team umgebracht werden kann und wiederum andere umbringen kann. Je nach Spielvariation kann sich der Getötete in seinem Lager eine neue Karte holen oder er kommt mit ins gegnerische Lager und kann befreit werden. Wer zuerst keine Karten oder keine Spieler mehr hat, hat verloren.

Um kurz auf “Techuana” einzugehen. Techuana ist ein “International Scout and Guide Centre” in der Nähe von Villach ( 46.579362 N°, 13.968348 O° ). Es wird seit über 50 Jahren von Pfadfindern verwaltet und gepflegt. Eine Besonderheit ist, dass es hier so gut wie keinen Strom gibt, nur ein paar wenige Schließfächer, um “Notfall-” Handys zu laden. Techuana ist von einer Vielzahl von Bergen umgeben, die auch so manchen Bergsee beherbergen. Zwei der größten sind der Faakersee, ca. 3 km vom Camp entfernt, und der Wörthersee, ca. 7 km vom Camp entfernt.

Nach dem Mittagessen ging es dann auch zu einem dieser Seen, nämlich zum Faakersee. Nach etwa einer Stunde Fußweg vorbei an Bergpanoramen kamen wir endlich an. Ein wunderschön blauer See mit einem Steg zum Reinspringen erwartete uns dort. Der einzige Wermutstropfen war, dass die Atmosphäre eher an ein Schwimmbad erinnerte als an einen schönen See. Aber das war uns egal, es wurde sich am Wasser gesonnt und gespielt, auch so manche Arschbombe war dabei.

Bei uns im Subcamp wurden währenddessen Ball- und Wurfspiele gespielt und die Leiter von Lindenholzhausen stellten ein Schild für unser Subcamp auf. Aarbergen hat eigens für unser Subcamp Tanktops mitgebracht, die dann mithilfe von Farbe und Schablone einen Arnold Schwarzenegger aufgesprüht bekamen. Arnold Schwarzenegger ist der Namensgeber unseres Subcamps “Arni”.

Abends ging es für die Seebesucher wieder zurück zum Lager, um zu essen. Es gab super leckeren Schichtsalat und Wraps zum Zusammenstellen. Danach hatte man Zeit, sich für den nächsten Tag vorzubereiten.