DSL 2016 in Techuana

Tag 2 - Bautag

Der erste Morgen in Techuana beginnt. Ich ließ mich durch Geschrei von draußen wecken. “Morgenrunde” schallte es in mein Zelt hinein. Wie gewohnt gab es auch hier zu erst einmal eine Morgenrunde in unserem Subcamp mit einem kleinen Spiel. Nach dem Frühstück fand um 10 Uhr die große Morgenrunde mit allen 700 Pfadfindern in der Arena statt, in der sich der DSL AK vorstellte und uns erzählte, was für heute geplant war.

Heute wollten wir unser gemeinsames Lager so bauen, wie es uns gefällt, also war Bauen angesagt.

Der DSL AK hatte schon in den Tagen zuvor viel aufgebaut, allerdings sollte es heute noch viel mehr werden. Es gab viel zu tun. Die verschiedenen Stufenwelten für Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover, der Rummel und sonstige Lagerbauten für die Subcamps mussten konstruiert werden. Der Kreativität waren fast keine Grenzen gesetzt, es wurden die verschiedenstenTürme und Zelte gebaut. Auch so manche Jurtenburg war dabei und da es nur eine Hand voll Bierbänke gab, wurden ebenfalls viele Sitzmöglichkeiten errichtet. Natürlich durften Bannermasten auch nicht fehlen. Also hatten wir schon am ersten Tag einen Großteil des Bauholzes im Lager aufgebraucht, von dem zu Anfang gesagt worden war, dass es für alle reichen würde. Am Ende wurde dann doch an so manchem gespart, damit auch in den nächsten Tagen noch tolle Projekte entstehen konnten.

Nachdem 100te Stämme Bauholz bewegt, aneinander gebunden und verarbeitet worden waren, haben wir uns mit Abendessen gestärkt, um zusammen auf den Rummel gehen zu können. Hier wurde heute die “Open Stage” mit unserem DSL Lied eingeweiht und alle Sangen mit:

Rummeldidummeldidummeldidumm - wir werfen Bälle und Dosen fall’n um
Rummeldidummeldidummeldidumm - Limburg singt Rummeldidumm

Rummeldidummeldidummeldidumm - wir schießen Rosen mim Luftgewehr krumm
Rummeldidummeldidummeldidumm - Limburg singt Rummeldidumm
...

Neben schöner Musik gab es leckere Waffeln, die über dem Lagerfeuer gemacht wurden. Auch konnte man seine Stärke und Präzision beim ‘Nageln’ zeigen. Hier musste man mit einem Hammer einen Nagel mit so wenigen Versuchen wie möglich in einen Baumstamm klopfen. Ich brauchte 10 Versuche, meines Wissens nach brauchte der Rekordhalter nur 3.

Nachdem den ganzen Tag lang gearbeitet worden war, konnte man sich am Abend auf seinen gemütlichen Schlafsack freuen. So manch einer wusste schon jetzt was er am nächsten Tag machen wollte. Wir auch, bei einem solchen Sonnenschein kam nur eins in Frage. Was, seht ihr im nächsten Eintrag ;P