DSL 2016 in Techuana

Tag 1 - Ankunft

6 Uhr an einem Donnerstagmorgen, los ging's nach Techuana, Österreich zum Diözesan Sommerlager (DSL) 2016. Vorbei an München und Salzburg, 10 Stunden Fahrt durch Berg und Tal, 800 Kilometer Strecke vorbei an kleinen Wasserfällen und so manchem Schloss.

In Techuana angekommen, hatten wir anfangs leider nur wenig Zeit, die frische Luft hier zu genießen. Denn wir mussten erst einmal unsere Zelte aufbauen. Die Zeit, diese Luft zu genießen, sollten wir aber definitiv noch haben. Mein Stamm war mit zwei Kothen und einer Jurte der kleinste Stamm in unserem Subcamp, das 140 Leute beherbergte. Insgesamt waren auf dem DSL 700 Pfadfinder auf 5 Subcamps verteilt, zu denen ich zu einem späteren Zeitpunkt noch kommen werde.

Zum Abendessen gab es Hotdogs, schnell und einfach individuell zubereitet. Diese konnte man auch beim Zeltaufbau schnell mal nebenbei verspeisen. Diejenigen, die ihre Zelte fertig aufgebaut hatten, gingen dann am Abend zum Rummel. Der Rummel war nicht etwa ein Straßenfest im nächsten Dorf. Nein, er war passend zum Motto des DSLs "Gut Pfad Riesenrad" ein von Pfadfindern verwalteter Rummel, der in den nächsten Tagen zentraler Treffpunkt für alle auf dem Lager sein sollte. Hier sollten durch eigens gestaltete Workshops neue Stände entstehen, der Kreativität waren hier also keine Grenzen gesetzt. An diesem Abend wurden, zwischen Kerzenlicht und Öllampen, die verschiedensten Attraktionen angeboten: Enten angeln, Dosen werfen und ein Stand mit Hotdogs, sodass auch wirklich jeder satt wurde. Die Besonderheit in Techuana ist, dass es so gut wie keinen Strom gibt, somit mussten wir alles mit Kerzen ausleuchten und hatten einige solarbetriebene, kleine Lichter.

Nachdem viele Enten geangelt, zig Dosen gefallen und das letzte Lichtchen gelöscht worden war, gingen wir in unsere Schlafsäcke.