Bayern Reise

Tag 3

On the top of Germany. Zugspitze.

Da ich mir für die Zugspitze Zeit nehmen wollte, entschied ich mich dafür, eine weitere Nacht auf dem Campingplatz zu bleiben. Im Preis inbegriffen war auch die Busfahrt zur Zugspitztalstation. Ich stieg in den öffentlichen Bus und ließ mich zur Abwechslung mal ans Ziel fahren. Die Zugspitze war eindrucksvoll. Der klare Eibsee daneben war einfach unglaublich. Bevor ich am Eibsee eine Pause einlegen würde, wollte ich erst zur Spitze, "to the top of Germany". Dies ist auf dreierlei Weisen möglich: laufen, Zahnradbahn und Seilbahn fahren. Ich als unerfahrener Kletterer nahm natürlich die Seilbahn. Hinauf ging es flott. Oben angekommen, war die Sicht noch eindrucksvoller als die des Vortages, was bei einem Höhenunterschied von fast 2000 m kein Wunder ist. Noch nie war ich so weit oben, außer natürlich mit dem Flugzeug. Das Gefühl war einfach fantastisch und euphorisch. Als Erstes genoss ich die Umgebung und wollte daraufhin direkt zum Gipfelkreuz, das man selbst wie ein Bergsteiger erklimmen muss. Es fühlte sich herrlich frei an, von dort oben hinab zu blicken.

Auch ein Museum, das eindrucksvolle Bilder des Baus der ersten Seilbahn zeigt und von geschichtlichen Ereignissen erzählt, befindet sich auf der Zugspitze. Hinunter zum Gletscher fuhr ich ein kleines Stück mit der Seilbahn. Obwohl es auf normaler Höhe an die 30° war, lag hier tatsächlich Schnee. Die Kinder fuhren Schlitten, einfach unfassbar. Den Rest des Weges fuhr ich mit der Zahnradbahn hinunter. Als ich an der untersten Station ankam, genoss ich das kühle Nass des Eibsees und machte mich auf den Weg zurück zum Camp und zu Bulli. Ich kaufte Essen, hob Geld ab und verbrachte den restlichen Abend gemütlich im Bus.